Schockierender Vorfall in der HBF. Wie der NDR berichtet, soll das Bundesligateam der Handball Luchse aus Buchholz im vergangenen Jahr Opfer eines Spanners geworden sein. Demnach habe ein 55-Jährige Mann Kameras in der Dusche versteckt.

Der mutmaßliche Täter soll im September bei einem Bundesliga-Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim drei Kameras in den Duschen installiert haben, um die Spielerinnen zu beobachten. Der 55-Jährige soll aus dem weiteren Umfeld der Luchse stammen. Wie ein Polizeisprecher dem NDR mitteilte, wurden die Kameras glücklicherweise früh entdeckt.

Der Mann hatte wohl uneingeschränkten Zugang zur Nordheidehalle. Demnach wurden die Kameras hinter Lichtschalter-Attrappen versteckt. Die Handballlerinen entdeckten diese schnell und schlugen Alarm. Wie mitgeteilt wurde, sollen auch in der Gäste Kabine Kameras versteckt wurden sein.

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Die Wohnung des mutmaßlichen Täters wurde daraufhin von der Polizei im Dezember durchsucht. Die Beweismittel werden derzeit noch untersucht und dann der Fall zur Staatsanwaltschaft übergeben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

„Selbstverständlich sei die Mannschaft geschockt gewesen. Die Umkleiden werde man künftig verschlossen halten, bis die Spielerinnen eintreffen“, so Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse, gegenüber dem NDR.

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