Foto: Buxtehuder SV

Mia Lakenmacher (19) hat ihren Vertrag beim Buxtehuder SV um ein Jahr bis 2023 verlängert. Die Spielmacherin arbeitet nach ihrem Kreuzbandriss hart am Comeback und will spätestens in der Saison 2022/23 voll angreifen.

Mia Lakenmacher gilt in Fachkreisen länger schon als eines der größten deutschen Talente auf der Spielmacher-Position, wurde sehr früh bereits in Jugend-Auswahlmannschaften des DHB berufen. 2020 wechselte sie vom TV Hannover-Badenstedt zum Buxtehuder SV.
Hier wurde sie nach ihrem ersten Kreuzbandriss behutsam aufgebaut, spielte zunächst A-Jugend und 3. Liga. Am 27. Dezember 2020 – schneller als erwartet – feierte sie ihr Debüt in der Bundesliga und erzielte sogar ihr erstes Tor. Es folgten weitere 12 Bundesliga-Spiele und insgesamt 20 Tore. „Für mich war das damals natürlich schon ein bisschen Glück, dass ich den Sprung so früh geschafft habe und das alles miterleben durfte“, sagt Lakenmacher.

Es lief alles gut – bis zum 13. Mai 2021. Da zog sich das Handballtalent im Viertelfinale um die deutsche A-Jugend-Meisterschaft gegen den Thüringer HC zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zu – dieses Mal im rechten Knie. Die schwere Verletzung bedeutete ihr „Aus“ für das Final Four mit Buxtehude und für die U19-Europameisterschaft mit Deutschland. Nach der Nichtteilnahme an der U17-EM zwei Jahre zuvor verpasste Mia Lakenmacher schon wieder verletzungsbedingt zwei Großereignisse.

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Gut sechs Monate später sind alle negativen Gedanken komplett verflogen und Lakenmacher kämpft sich durch die Reha. Es läuft gut, jetzt darf sie sogar schon wieder erste Sprünge machen. Auch das Mannschaftstraining versäumt sie fast nie, arbeitet dann für sich am Rand der Halle und nutzt schon jede Gelegenheit, den Ball aufs Tor zu werfen.

Mia Lakenmacher: „Ich freue mich, dass Buxtehude mir – trotz der Verletzung – weiterhin das Vertrauen schenkt. Ich werde alles dafür geben, mich diese Saison zurück zu kämpfen, um dann spätestens in der nächsten Saison auf dem Feld wieder voll anzugreifen. Mein Ziel ist natürlich, eine erfolgreiche Saison mit dem Team zu spielen.“

Auch Trainer Dirk Leun baut weiterhin auf das große Spielmacher-Talent: „Mia hat schon einige Rückschläge in ihrer noch jungen Karriere verkraften müssen. Ich wünsche mir sehr für sie, dass sie gesund bleibt und den Sprung zur Bundesligaspielerin schafft. Welch großes Talent in ihr schlummert, das konnte sie bei ihren ersten Einsätzen in der Bundesliga in der vergangenen Saison bereits zeigen.“

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