Foto: TV Hannover-Badenstedt

HANNOVER – Mit einem Start-Ziel-Sieg hat der TV Hannover-Badenstedt am Samstag das Spitzenspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe II gewonnen. Nach einem zwischenzeitlichen 12-Tore Vorsprung endet das Spiel nach dem Halbzeitstand von 14:8 mit 29:25.

Das war ein beeindruckender Auftritt des TV Hannover-Badenstedt. Von Beginn an zeigte der Tabellenzweite, dass man sich für die Hinspiel Niederlage revanchieren wollte. Nach einem rasanten Beginn legte Gästetrainer Björn Piontek bereits nach 5:46 Minuten, beim Stand von 3:0, das erste Mal die Grüne Karte auf den Kampfrichtertisch. Zumindest konnte Blomberg danach verhindern, dass der Rückstand größer wurde.

Aber Hannover blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft. In der 21. Minute konnte die überragend aufgelegte Jana Pollmer erstmals eine Vier-Tore-Führung zum 10:6 herauswerfen. Über das 12:7 von Luise Albert ging es nach 30 Minuten, mit dem Stand von 14:8, in die Kabinen. Nicht unerwähnt darf man den starken Auftritt von Torhüterin Julia Oschmann lassen, die mit starken Paraden immer wieder Blomberger Abschlussbemühungen vereitelte.

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Doch die stärkste Phase von Hannover sollte erst noch kommen. Der Tabellenführer wurde regelrecht an die Wand gespielt. Innerhalb von 13 Minuten wuchs der Vorsprung auf 12 Tore. Luise Albert erzielte ein blitzsauberes Rückraumtor und mit dem 25:13 war das Spiel in der 44. Minute eigentlich gelaufen. Ein nicht unerheblicher Anteil war die Tatsache, dass die beiden Haupttorschützinnen von Blomberg, Leni Ruwe und Nieke Kühne, durch hervorragende Abwehrarbeit, weitestgehend nicht zur Geltung kamen.

Trainer Frank Käber verteilte von nun an die Belastung auf viele Schultern und da Blomberg nie wirklich aufgab, konnte das Endergebnis noch geschönt werden, was aber nichts mehr an der Überlegenheit von Hannover ändern konnte – verdienter Start-Ziel-Sieg mit 29:25.

Trainer Frank Käber: „Die Mannschaft hat die Spielvorbereitung hervorragend umgesetzt. Blomberg hat uns den Gefallen getan, genau das zu spielen, was wir erwartet haben. Die Stimmung in der Halle war trotz eingeschränkter Kapazität hervorragend und wir bedanken uns bei den Zuschauern für die tolle Unterstützung.“

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