Foto/Quelle: Sport-Union Neckarsulm

Nach sieben Partien in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) und einem ausgeglichenem Punktekonto steht die Sport-Union Neckarsulm am Samstagabend (19 Uhr, Sporthalle Edertal) bereits vor der letzten Aufgabe, bevor die Weltmeisterschaft in Spanien startet. Bei den HSG Bad Wildungen Vipers geht es für das Team von Trainerin Tanja Logvin unter anderem um ein positives Punktekonto zur Pause aber vor allem auch um eine deutlich verbesserte Leistung als zuletzt gegen Oldenburg.

Die Leistung der zweiten Halbzeit gegen den Ligakonkurrenten und das damit verdiente Pokalaus im Achtelfinale hat alle Beteiligten stark enttäuscht. Nach einer deutlichen Führung sind die Neckarsulmerinnen völlig von der Rolle und vergeben leichtfertig die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale. Seit Beginn der Woche liegt der Fokus im gesamten Team allerdings bereits auf der Aufgabe bei den Vipers, die zuhause immer bekanntlich sehr aggressiv eingestellt sind.

„Wir sind uns auch nach dem schweren Auswärtsspiel in der vergangenen Saison bewusst, dass ein hartes Spiel vor uns steht und ich will nach der Niederlage gegen Oldenburg eine klare Reaktion meiner Mannschaft sehen. Ich brauche eine hundertprozentige Leistung von jeder einzelnen Spielerin, denn der Sieg in Bad Wildungen ist für mich Pflicht. Wir müssen uns dabei aber nicht nur in der Abwehr steigern, wir haben auch im Angriff viele Bälle unnötig vergeben oder schwach abgeschlossen. Außerdem spielt Bad Wildungen einen guten, schnellen Handball, da müssen wir die Hierarchie erstmal beweisen.“, erklärt Logvin vor dem Spiel bei den Vipers.

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Das Team von Trainerin Tessa Bremmer ist im vergangenen Sommer auf den wesentlichen Positionen zusammen geblieben und ist eine eingespielte Truppe. Vor allem der Rückraum um Munia Smits, Maxime Struijs sowie Jana Scheib strahlen viel Gefahr aus und Smits führt mit 46 Treffern derzeit die Liste der Top-Torschützinnen in der HBF an. Dazu spielen die Vipers unter anderem mit der 4:2-Deckung auch immer wieder verschiedene Abwehrformationen.

So hat Bremmer auch zuletzt im DHB-Pokal bei den Kurpfalz Bären auf die offensive 5:1-Variante umgestellt, wodurch sich die Vipers letztendlich souverän gegen den Zweitligisten durchsetzen konnten. In der Liga ist Bad Wildungen allerdings bisher lediglich ein Saisonsieg gelungen, weshalb man mit 2:12 Punkten derzeit nur knapp vor der Abstiegszone steht. Gegen den direkten Konkurrenten aus Buchholz-Rosengarten feierten die Vipers Mitte Oktober den bislang einzigen Saisonsieg, bei dem vor allem Smits und Scheib mit insgesamt 16 der 29 erzielten Toren herausragen konnten.

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