Foto: Axel Kretschmer

Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05 empfangen am Samstag die Frauen des SG H2U Herrenberg (19:30 Uhr live bei sportdeutschland. Tv) und wollen ihr Punktekonto weiter ausbauen. Die Gäste stehen mit 4:12 Punkten auf Tabellenplatz 12.  Am letzten Spieltag unterlag man in heimischer Halle gegen  Nürtingen knapp mit 25:26 – die dritte Niederlage in Folge.

Trainer Mike Leibssle vermisste in der Schlussphase die Cleverness bei seiner Mannschaft. Die Kuties leisteten sich zur Unzeit eine Mischung aus vergebenen Chancen und falschen Entscheidungen. Die Mainzerinnen hatten ihr letztes Heimspiel vor 3 Wochen gegen Lintfort mit 27:26 gewonnen. Die spielfreie Zeit wollte man intensiv nutzen. Alle Spielerinnen bis auf die Dauerverletzten sind einsatzbereit. Trotzdem konnte Trainer Florian Bauer aufgrund von Krankheiten nicht „Vollgas im Training geben“. Um die Belastung der restlichen Frauen zu regulieren, standen eher gruppen- und einzeltaktische Maßnahmen im Vordergrund. Kristin Schäfer kehrt auf die Bank zurück, hinter dem Einsatz von Leah Schulze steht noch ein Fragezeichen.

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„Generell wollen wir jedes Heimspiel gegnerunabhängig gewinnen. Gerade bei Herrenberg täuscht der Tabellenplatz. Sie haben in den letzten Wochen jeweils nur sehr knapp verloren, haben aber auch wieder zwei Frauen reaktiviert. Dazu kommt, dass für uns schon interessant ist, inwieweit die Spielerinnen mit Doppelspielrecht in Metzingen mit von der Partie sind. Also: Bisschen „Wundertüte“ für uns. Wir erwarten insofern schon eine andere Mannschaft als bisher. Für uns gilt: Sobald wir nachlassen, wird das vom Gegner dankbar angenommen. Wir müssen kaltschnäuzig genug sein, unsere freien Chancen zu verwerten und unser Spiel bis zum Ende durchziehen. Die Klasse ist nach wie vorher extrem ausgeglichen. Jeder kann gegen jeden gewinnen. Wir wollen versuchen, in den nächsten Wochen uns im oberen Drittel festzusetzen. Aus einer stabilen Abwehr und den daraus folgenden Ballgewinnen, die wir in die erste und zweite Welle tragen, müssen wir insgesamt erfolgreicher abschließen. Dann kommen wir auch am Ende nicht mehr in die Bredouille. Die Devise muss sein: Jeder Ball ist wichtig! Zudem sind wir auf einem guten Weg, die Tore auf mehrere Schultern zu verteilen – obwohl gerade unser Rückraum noch Potenzial hat, was Durchschlagskraft angeht“, so Trainer Florian Bauer.

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