Foto: Daniel Bamberger

Mit einer indiskutablen Angriffsleistung haben die KURPFALZ BÄREN am 8. Spieltag in Lintfort eine verdiente 18:21 (7:10)-Niederlage kassiert und verabschieden sich vor erst aus der Spitzengruppe in der 2. Handball- Bundesliga.

„Wir haben heute den ersten richtigen Nackenschlag der Saison kassiert“, so Trainerin Franzi Steil nach Spielende. Lintfort. Viel vorgenommen, am Ende 20 technische Fehler sowie 26 Fehlwürfe: Eine schwache Angriffsleistung bescherte der Mannschaft aus der Enderlegemeinde die dritte Saisonniederlage. In einer schwachen Partie, geprägt von zahlreichen technischen Fehlern sowie Fehlwürfen auf beiden Seiten gelang den Gastgeberinnen erst in der 5. Minute der erste Treffer des Spiels.

Bis dahin hatten die KURPFALZ BÄREN schon zahlreiche Gelegenheiten in Führung zu gehen, allerdings sollte das Tore werfen an diesem Nachmittag zum „fast unüberwindbaren Hindernis werden.“ Beim 3:3 lag die Mannschaft von Trainerin Franzi Steil noch halbwegs im Rennen, auch dank einer überragenden Johanna Wiethoff im Tor. In der Offensive gelang allerdings nichts, zehn Minuten ohne eigenen Treffer und Lintfort – Tabellenelfter vor dem Spieltag – konnte auf 6:3 wegziehen. Diesen 3-Tore Vorsprung hielten die Gastgeberinnen bis zur Pause.

„Wir haben in der Offensive heute alles vermissen lassen, so Steil und ergänzte: Ich habe immer gesagt, dass wir uns die ganze Saison in einem Prozess befinden, heute sind wir an unsere Grenzen gekommen und wir werden unsere Lehren daraus ziehen.“ Denn auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht, Ketsch rannte an, Lintfort hielt den 3-Tore Vorsprung und konnte sich Mitte der zweiten Hälfte sogar auf fünf Treffer absetzen.

Beim 13:20 schien die Messe aus Sicht der KURPFALZ BÄREN gelesen, mit dem Rücken zur Wand bäumte man sich nochmal auf und konnte einige Ballgewinne erzielen. Am Ende stand dennoch eine verdiente 18:21-Niederlage auf der Anzeigetafel. „Natürlich bin ich enttäuscht, in dieser Mannschaft steckt unfassbar viel Potential und bis auf Johanna hat keine Spielerin Normalform erreicht“, erklärte Steil nach Spielende.

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