Foto: TV Hannover-Badenstedt

Klarer als erwartet konnte der TV Hannover-Badenstedt am Freitagabend das Stadtderby gegen den Hannoverschen SC gewinnen. Am Ende stand ein hochverdienter 34:23 (17:12)-Sieg für den TVHB, der damit auch die Vormachtstellung im hannoverschen Frauenhandball unterstrich. Trainer Käber zufrieden: „Ein Derby mit elf Toren gewinnt man nicht alle Tage.“

Badenstedt hatte den besseren Start, konnte bereits in der 7. Minute eine 5:2 Führung herausspielen. Die offensive Deckung machte viel Druck auf die Angriffsspielerinnen des HSC. Immer wieder hoben die Schiedsrichterinnen den Arm, um passives Spiel anzuzeigen. HSC-Trainer Löw reagierte mit einer frühen Auszeit und brachte im folgenden Spielabschnitt die siebte Feldspielerin als taktisches Mittel. Das ging zunächst auf. Der HSC kämpfte sich Tor um Tor heran. In der 14. Minute war der Ausgleich zum 6:6 erzielt. Und kurze Zeit später konnte der HSC sogar die 7:6 Führung erzielen. Das sollte aber nicht nur die erste, sondern auch die letzte Führung für die Gastgeberinnen sein. Bis zur 20. Minute war das Spiel noch ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, danach konnte sich Badenstedt absetzen. Das aufwendige Angriffsspiel schien den HSC viel Kraft gekostet zu haben – Pausenstand 17:12 für den TVHB.

Auch der Start der zweiten Halbzeit ging wieder an die Gäste – 20:12 nach 37 Minuten. Der Hannoversche SC konnte Badenstedt nun nicht mehr gefährden und in der 49. Minute war das erste Mal ein 10-Tore-Abstand hergestellt – 27:17. Die Gegenwehr war spätestens jetzt gebrochen und der TV Hannover-Badenstedt gewann das Spiel hochverdient mit 34:23, was viele „mitgereiste“ Fans aus Badenstedt freute.

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