Foto: Daniel Bamberger

Über 300 Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung am Samstagabend in der Neurotthalle. Doch die KURPFALZ BÄREN starteten die Partie gegen Frisch Auf Göppingen mit einem Fehlwurf und lagen nach 4:30 Minuten mit 0:4 hinten. Erst in der 6. Minute trafen die Bären durch Cara Reuthal zum ersten Mal und schafften nach 12 Minuten den Anschlusstreffer zum 4:5.

Wer nun dachte, die KURPFALZ BÄREN können das Spiel drehen, wurde leider enttäuscht. Etliche technische Fehler, eine löchrige Abwehr und schlechte Abschlüsse führten dazu, dass Göppingen Tor um Tor davon ziehen konnte. Man hatte das Gefühl, auf ein Tor der Bären folgten zwei von Göppingen. Dementsprechend ging es über 6:10 in der 24. Minute dann mit 8:13 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit sahen die Fans und Zuschauer zunächst die gleiche Leistung der KURPFALZ BÄREN. Nach 34:56 Minuten lagen sie sogar mit 7 Toren zurück, ehe Trainerin Franzi Steil ihre zweite Auszeit nahm. Der gewünschte Erfolg der Ansprache blieb aber aus und beim 11:19 in der 38. Minute hofften alle Zuschauer, dass die Partie nicht zum Debakel wird.

Aber das Team von Franzi Steil gab sich nicht auf. Sie kämpften und zeigten endlich eine gute Leistung. „Die Zuschauer haben uns gepuscht. Es war so eine tolle Stimmung in der Halle und es hat richtig Spaß gemacht.“ so Cara Reuthal nach dem Spiel.

Tatsächlich konnten die Bären Tor um Tor aufholen. In der 49. Minute waren es nur noch fünf Tore, Rebecca Engelhardt war in aussichtsreicher Position für ihren nächsten Treffer, wurde aber vom Schiedsrichtergespann zurück gepfiffen. Diese Aktion, die für die Fans in der Halle komplett unverständlich war, hätte dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende geben können.

Bis zur 55. Minute kamen die KURPFALZ BÄREN dann noch auf 22:24 heran, aber am Ende war es wiederholt die schlechte Chancenverwertung und technische Fehler, die eine 24:27 Niederlage besiegelte.

Trainerin Franzi Steil nach dem Spiel: „Wir haben eine ganz schlechte erste Halbzeit gespielt in der wir im Angriff alles liegen gelassen haben. Dem Rückstand sind wir von Beginn an hinterher gelaufen. Trotzdem hat sich mein Team nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Wir haben es heute nicht verdient, zu gewinnen.“, an die Zuschauer gewandt, ergänzte sie: „Die Stimmung in der Halle war toll, es macht Spaß mit den Mädels und ich bin mir sicher, wir werden noch einiges bewegen.“

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