Foto: Jörg Dembinski

„Wir müssen das Positive aus dem Spiel gegen Oldenburg mitnehmen.“ Das fordert BSV-Trainer Dirk Leun vor dem Heimspiel gegen die TuS Metzingen am kommenden Samstag um 16 Uhr (live auf sportdeutschland.tv).

Seine Mannschaft wirkte am Mittwoch verständlicherweise sehr niedergeschlagen nach der Niederlage im Nord-Derby beim VfL Oldenburg (22:24). Doch Dirk Leun hält dem energisch entgegen: „Ich bin optimistisch, dass ein Erfolg gegen Metzingen machbar ist.“

Die TusSies, wie sie sich selbst nennen, sind seit Jahren so etwas wie die „3. Kraft im deutschen Frauen- Handball“. Sie waren letzte Saison Dritter hinter Dortmund und Bietigheim und auf Platz 3 stehen sie auch jetzt wieder mit komfortablen 10:2 Punkten. Im Kader der TuS Metzingen stehen allein 10 internationale Spielerinnen. Auf den BSV wartet also am Samstag eine Herkules-Aufgabe.

Dirk Leun strahlt dennoch Zuversicht aus, seine Argumente: „Kämpferisch hatten wir uns in Oldenburg gar nichts vorzuwerfen. Auch die Abwehr stand gut, die Wechsel zwischen offensiver 5:1-Abwehr und der 6:0-Variante klappte gut. Darauf können und müssen wir aufbauen.“

Gescheitert ist der BSV in Oldenburg an sich selbst, an einer extremen Wurfschwäche und einer überragenden Torhüterin Nele Reese im Oldenburger Tor. Dirk Leun: „Das muss die Mannschaft natürlich ärgern. Und sie muss die richtigen Lehren daraus ziehen.“

Die Horror-Bilanz am Mittwoch: 26 Fehlwürfe bei 22 Toren. So konnte in Oldenburg die Negativ-Serie von nunmehr sieben sieglosen BSV-Spielen in Oldenburg verständlicherweise nicht gebrochen werden. Vielleicht gelingt das jetzt am Samstag gegen Metzingen?

Gegen die TusSies wartet der BSV nun auch schon seit mehr als 6 Jahren auf einen Sieg. Zuletzt gelang das am 21. Februar 2015 jener BSV- Mannschaft mit 28:23, die in der Saison deutscher Pokalsieger und Vize-Meister wurde.