Foto: Michael Vogel

Zwei Aufstiege in die 1. Bundesliga und eine OLYMP Final Four Teilnahme hat Sophie Lütke mit den Wildcats gefeiert. Nach der Saison ist für die Kapitänin des SV UNION Halle-Neustadt Schluss mit Handball in der Saalestadt. Die 30-Jährige verlässt den Verein in Richtung Neckarsulmer Sportunion und folgt somit ihrer ehemaligen Trainerin Tanja Logvin.

In den letzten vier Jahren ist die geborene Berlinerin in Halle zu einem festen Bestandteil der Mannschaft geworden und war auch im Umfeld ein echter Sympathieträger. In der laufenden Saison erzielte sie 36 Tore, wobei sie erst im November 2020 nach einer Verletzung zurück in das Spielgeschehen in der 1. Handball Bundesliga Frauen eingreifen konnte.

Verein wollte Torjägerin halten – Sportliche Herausforderung zieht die Torjägerin nach Neckarsulm

„Ich habe mich nicht gegen Union Halle Neustadt als Verein oder gegen die Mannschaft entschieden, son- dern ich habe eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Hier in Halle konnte ich meinen Traum von der 1. Liga verwirklichen und mich sportlich und menschlich weiterentwickeln. Dafür möchte ich mich auf diesem Wege auch bei allen Beteiligten bedanken. Das Umfeld und die Mädels sind super, jeder der in das Team kommt, kann sich glücklich schätzen. Ich für mich wollte noch mal einen Schritt weiter gehen, aber Halle wird für mich immer eine Heimat bleiben, in die ich irgendwann zurückkomme“, so Sophie Lütke.

In Halle wollte man die Torjägerin auch halten und hat ihr ein Vertragsangebot vorgelegt. „Wir wollten Sophie als wichtigen Bestandteil der Mannschaft für die nächsten 2 Jahre binden, können aber die sportliche Her- ausforderung/Perspektive für Sophie bei Neckarsulm nachvollziehen und wünschen ihr alles Gute. Für die letzten Jahre möchten wir uns ausdrücklich für das Engagement und die Leidenschaft bedanken mit den sie die Spiele für unseren Verein bestritten hat“, so Sportdirektor Jan-Henning Himborn.

Swantje Heimburg bleibt den Wildcats treu und geht mit Halle in die 8. Saison

Für ein weiteres Jahr bei den Wildcats hat sich dagegen Swantje Heimburg entschieden. Die zweite Kapitä- nin neben Sophie Lütke ist mittlerweile zu einem echten Aushängeschild des SV UNION Halle-Neustadt herangewachsen. Ganze sieben Jahre trägt die Außenspielerin schon das Trikot der Hallenserinnen und ein achtes wird folgen. Die 27-jährige Lehrerin hat sich für die Wildcats entschieden, weil das Gesamtpaket stimmt. „In Halle kann ich meinen Beruf und den Handball perfekt kombinieren, da der Verein mir in gewis- sen Dingen entgegengekommen ist. Ich fühle mich in dem Verein sehr wohl und liebe es, für die Wildcats aufzulaufen. Da ich hier auch mein ganzes Umfeld aufgebaut habe, gab es für mich keine andere Option als weiterhin in Halle zu spielen“, so die Außenspielerin.

Wichtiges Spiel in Ketsch

Am Samstagabend haben die Wildcats dann das nächste wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt vor der Brust. Um 18:00 Uhr stehen sie gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch auf dem Parkett. Gegen den Tabellenletzten soll es dann wieder einen Sieg geben, um dem Ziel Klassenerhalt ein Stück näher zu kom- men. Gerne erinnert man sich an das Hinspiel zurück, als man deutlich mit 29:15 das Spiel für sich ent- scheiden konnte. Personell wird Jan-Henning Himborn auf den gleichen Kader zurückgreifen wie letzte Wo- che gegen Frisch Auf Göppingen. „Wir stellen uns darauf ein, dass wir in Ketsch auf einen sehr motivierten Gegner treffen, die nichts mehr zu verlieren haben. Zu Hause ist Ketsch eine Bank und wir müssen kon- zentriert an das Spiel herangehen, um die Punkte mit nach Halle zubringen“, so Swantje Heimburg.

Pressemitteilung SV Union Halle-Neustadt