Foto: Carsten Schönberger

Mit 32:23 (11:11) ringen die Handballgirls die HSG Freiburg nieder und buchen damit zwei weitere, ganz wichtige Punkte auf der Habenseite.

Es war die erwartet schwere Aufgabe gegen den Aufsteiger der letzten Saison. Wie zuvor schon von TVB-Coach Dominik Schlechter prognostiziert, konnte man den Gästen aus dem Breisgau ansehen, dass sie nach der Winterpause bereits am vergangenen Samstag Matcherfahrung gegen Kirchhof gesammelt hatten. Der TVB begann nervös und tat sich zunächst schwer zu Torchancen zu kommen. Dies gelang vorwiegend über die Mittelachse Ruthenbeck/Wagner. Die Beyeröhder Regisseurin harmonierte bestens mit ihrer Kreisspielerin, sodass es in der Anfangsphase des Spiels zumeist diese Beiden waren, die die Treffer für Wuppertal erzielten. In der Defensive nahmen die Handballgirls zunächst nur die Zuschauerrolle ein – immer wieder düpierte vor allem Nadine Czok, beste Freiburger Werferin, die Beyeröhder Abwehrreihe und sorgte so für die Führung, die bis zur 27.Spielminute bestand hatte. Zuvor hatten die „Red Sparrows“ zeitweise mit 3 Toren in Front gelegen. In der 21.Spielminute kam Katja Grewe für Dana Centini ins TVB-Gehäuse – ein Wechsel der Wirkung zeigte, denn die junge Torfrau zeigte in der Folge einige spektakuläre Paraden und schien damit neben ihrer Deckung, auch die Offensive der Wuppertalerinnen zu beflügeln. Mit dem zwischenzeitlichen 11:11-Remis gingen die Teams zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte glichen denen der ersten Halbzeit, wobei nun jedoch die Rollen getauscht wurden und die HSG Freiburg fahrig begann und sich überaus nervös präsentierte. Endlich stachen mit Nika Matavš und Anna Lena Bergmann auch vermehrt die TVB-Rückraumtrümpfe. Die TVB-Defensive zeigte sich sattelfest und Freiburg leistete sich zusehends Ballverluste und Fehlwürfe, die die deutlich selbstbewussteren Handballgirls mit Konter-Toren bestraften. Gästecoach Ralf Wiggenhauser versuchte noch mit einer 7. Feldspielerin dem Spiel die Wende zu geben, doch diese Maßnahme verpuffte ebenso, wie zuvor die Herausnahme der Torhüterin in Unterzahl. TVB-Keeperin Katja Grewe konnte einen Ballgewinn sogar mit einem erfolgreichen Distanzwurf auf das leere Freiburger Tor beantworten. Am Ende brachten die Handballgirls den Vorsprung locker über die Zeit und konnten dabei sogar noch etwas für ihr Torverhältnis tun.

Bereits am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Heimspiel für den TVB auf dem Programm. Es geht gegen die SG Kirchhof, die einen Platz vor den Handballgirls auf Rang zehn der Tabelle zu finden ist.

Spielbericht TVB Wuppertal