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Der größte Druck ist erstmal vom Kessel – mit dem Sieg gegen Konkurrent TSV Nord-Harrislee hat sich der Wuppertaler Zweitligist das erhoffte Erfolgserlebnis geholt und spekuliert für die Spiele in den kommenden Wochen auf weitere Punkte. So auch am kommenden Samstag beim Gastspiel in Nürtingen.

TVB-Trainer Dominik Schlechter sieht nach den Leistungen der letzten Wochen keinen Grund, sich bei der TG dem aktuellen Tabellen-Sechsten zu verstecken: „Uns hat der Sieg am vergangenen Samstag natürlich sehr gut getan. Es war wichtig, eine positive Rückmeldung für die guten Leistungen der Wochen zu erhalten und die Bestätigung, dass wir in der Liga durchaus konkurrenzfähig sind. Insofern gibt es keinen Grund, warum wir am Sonntag nicht selbstbewusst auftreten sollten!“

Die Gastgeberinnen konnten bereits dreimal gewinnen, mussten jedoch auch zwei Niederlagen quittieren. Zuletzt war die TG mit 28:23 in Freiburg erfolgreich und konnte sich dabei erneut vor allem auf die beiden Leihgaben aus der Bundesliga verlassen – Katarina Pandza und Laetitia Quist aus Metzingen erzielten alleine 16 Tore für Nürtingen. „Diese Beiden prägen das Spiel und entscheiden nahezu jeden Angriff. Wenn wir aus Nürtingen etwas mitnehmen wollen, müssen wir bei diesen Spielerinnen ansetzen.“ erklärt der Beyeröhder Coach, der am Sonntag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Um 15:00 Uhr beginnt die Partie in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle – auch hier werden die Handballgirls vor leeren Rängen spielen.

Text: TVB Wuppertal