Foto: Carsten Schönberger

„Die Leistung stimmte – das Ergebnis leider nicht!“ so lautet das Fazit nach der 24:27 Heimniederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau. Der TVB Wuppertal steht auch nach dem dritten Saisonspiel mit leeren Händen da, hatte sich zwar gegen den Favoriten als ebenbürtiger Gegner präsentiert, scheiterte letztlich jedoch an der schlechten Chancenverwertung in der zweiten Spielhälfte. Da hatte der TVB in der Defensive mitunter Beton angerührt, verpasste es aber, hieraus Kapital zu schlagen.

Eine nicht weniger schwierige Aufgabe wartet am kommenden Samstag beim VFL Waiblingen auf die Handballgirls. Das Team aus Schwaben gehört, ebenso wie Zwickau zum Kreise der Aufstiegs-Aspiranten, hat sich in den bisherigen Partien jedoch sehr schwer getan. Erst einen Sieg hat das Team von Thomas Zeitz, dem Ex-Mainzer Coach auf der Habenseite. Nach recht klaren Niederlagen gegen die Füchse Berlin und den HC Leipzig, konnten die „Tigers“ am vergangenen Samstag gegen den HC Freiburg erstmals doppelt punkten, blieben jedoch auch hier einiges schuldig. „Auch wenn bei unseren Mädels der Aufwärtstrend klar erkennbar ist, sind wir gegen Waiblingen erneut in der Außenseiterrolle und wollen uns dort so gut wie möglich verkaufen.“ beurteilt TVB-Chef Norbert Koch die Ausgangssituation. Allerdings macht man beim TVB auch keinen Hehl daraus, dass man sich in der Rolle des „Underdogs“ zur Zeit sehr wohl fühlt – nicht zuletzt um den Druck vom neu formierten, jungen Team zu nehmen.

Anwurf der Partie in der Waiblinger Rundsporthalle ist am Samstag um 18:30 Uhr.

Text: TV Beyeröhde-Wuppertal