Lucia Kollmer erzielte wie Mailee Winterberg sieben Tore. (Foto: Buxtehuder SV)

Die weibliche A-Jugend des Buxtehuder SV hat sich für die Jugend-Bundesliga qualifiziert. Im Qualifikationsspiel in der Halle Nord setzte sich das Team gegen die SG Hamburg-Nord mit 34:16 durch. Beste BSV-Torschützinnen waren Mailee Winterberg und Lucia Kollmer mit sieben Treffern. Auch die SG Hamburg-Nord und der SV Henstedt-Ulzburg lösten das Ticket für die Jugend-Bundesliga.

Von Beginn ließen die BSV-Talente keinen Zweifel daran, wer die Partie gewinnen würde. Bereits in der achten Minute erzielte Luisa Hinrichs das 7:1. Den Gästen fielen im Angriff keine Lösungen gegen die aggressive BSV-Deckung ein. Technische Fehler, überhastete Abschlüsse oder Fehlpässe führten zu mehreren Ballgewinnen des BSV. Mit schnellen Umschaltspiel konnte der Vorsprung stetig ausgebaut werden. In einer Unterzahlsituation erzielte Mailee Winterberg das 14:4 (19.).

Trotz der komfor- tablen Führung ließ Buxtehude nicht locker. Bis zum Seitenwechsel in der auf 2×25 Minuten verkürz- ten Spielzeit baute der BSV-Nachwuchs die Führung auf 17:5 aus.
Zum zweiten Abschnitt wechselte das BSV-Trainerduo Heike Axmann und Jonathan Pape durch. Mit frischen Kräften setzte das Team dort an, wo die Teamkolleginnen vor der Halbzeit aufhörte. Fünf Treffer in Folge zum 22:5 demonstrierte die Überlegenheit der Gastgeberinnen. Mit dem Gefühl des sicheren Sieges und der damit verbundenen Qualifikation für die Jugend-Bundesliga schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein. Offensiv wurden einige Chancen liegen gelassen und defensiv bekam die SG etwas mehr Raum. Dadurch konnten die Hamburgerinnen die Partie ab Mitte der zweiten Hälfte spielerisch ausgeglichen gestalten. Am Ausgang der Partie änderte dies allerdings nichts mehr.

Am Ende entschied Buxtehude die Partie deutlich mit 34:16 für sich. Den Schlusspunkt markierte Hamburgs Hannah Becker. Zu diesem Zeitpunkt war BSV-Kreisläuferin Jasmina Rühl nicht mehr dabei. Sie hatte nach ihrer dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen (42.). Die Freude über die erreichte Teilnahme an der Jugend-Bundesliga konnte dies nicht trüben.
BSV-Trainer Jonathan Pape: „Wir sind sehr zufrieden, wie wir gespielt haben. Am Anfang haben wir das umgesetzt, was wir trainiert haben, mit aktiven Halbspielern zu verteidigen und haben viele rich- tige Entscheidungen getroffen. Dadurch haben wir schnell 7.1 geführt. Uns ist es nicht gelungen das Tempo zu halten, stattdessen hatten wir viele Einzelaktionen mit unserer individuellen Klasse. Als das Spiel in der zweiten Halbzeit gegessen war, haben wir die Spannung nicht hochgehalten und hatten nicht die letzte Konsequenz in der Abwehr.“

Text: Buxtehuder SV