Foto: Jörg Dembinski

Auch auf den Saisonstart des TuS Metzingen darf man durchaus gespannt sein. Die TUSSIES starten mit einem Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg in die Spielzeit 2020/21. Vor dem Auftakt am 5. September, blickt frauenhandball.com mal etwas genauer auf die „Ladys in Pink“.

Die Trainerin

Nach dem Edina Rott in den vergangenen Jahren immer mal wieder interimsweise das Traineramt beim TuS Metzingen bekleidete, ist die Ungarin nun seit 2019 fest als Cheftrainerin für den Bundesligisten verantwortlich. In ihrer ersten Saison als Alleinverantwortliche, welche durch Corona ein vorzeitiges Ende nahm, landete Rott mit den TUSSIES auf einem respektablen dritten Tabellenplatz. Ohnehin gehört Metzingen schon seit Jahren zu den besten Handballmannschaften Deutschlands. Neben Edina Rott, ist auch Ehemann Ferenc Rott ein Architekt des erfolgreichen Bundesliga-Standorts.

Die Spielführerin

Welch Strahlkraft der Standort Metzingen hat, zeigt auch die Tatsache, dass Nationalspielerin Marlene Zapf bereits seit 2014 für die TUSSIES spielt und sich in der Baden-württembergischen Stadt pudelwohl fühlt. Die Außenspielerin ist eines der Gesichter des Metzinger-Handballs und wird auch zum Saisonstart wieder eine wichtige Rolle beim TuS einnehmen.

Die Zugänge

Silje Brøns Petersen (Blomberg), Anna Albek (Graz), Britt van der Baan (VOC Amsterdam)

Die Abgänge

Simone Petersen (Ikast), Delaila Amega (Dortmund), Cara Hartstock (Blomberg), Jesse van de Polder (Aalborg), Katarzyna Janiszewska (Paris) Patricia Kovacs (Mosonmagyarovar (HUN))

Der Kader

Lena Schmid, Madita Kohorst (beide TW), Nicole Roth, Bo van Wetering, Dorina Korsos, Britt van der Baan, Katarina Pandza, Lena Degenhardt, Anika Niederwieser, Marija Obradovic, Rebecca Rott, Silje Brons Petersen, Laeticia Quist, Anna Albek, Maren Weigel, Svenja Hübner, Tamara Haggerty, Marlene Zapf

Foto: TuS Metzingen

Dafür stehen die TUSSIES

Mut, Leidenschaft, Zusammenhalt, Nähe zu den Fans

Meistertipp der TUSSIES

Dortmund und Bietigheim

Abstiegstipp der TUSSIES

Mainz, Ketsch, Buchholz-Rosengarten, Halle-Neustadt

Wunsch für die Saison 2020/21

Verletzungsfreie Saison und Spiele in vollen Hallen.

frauenhandball.com Prognose

Keine Frage, auch der TuS Metzingen musste während der Sommerpause die ein oder andere wichtige Spielerin ziehen lassen. Sei es zum Beispiel Delaila Amega oder Simone Petersen. Doch wie man Ferenc Rott kennt, so hat der Manager im Gegenzug auch drei vielversprechend Spielerinnen nach Metzingen locken können. Vor allem Simone Brøns Petersen kann man als Transfercoup bezeichnen. Die Spielmacherin gehörte in der abgelaufenen Saison zu den besten Torschützinnen der HBF und wird nun bei den TUSSIES Regie führen. Darüber hinaus stehen nach wie vor exzellente Handballerinnen im Kader des TuS. Sei Marlene Zapf, Maren Weigl oder Außenspielerin Bo van Wetering. Die Qualität der TUSSIES ist also nach wie vor hoch. Ob es in der kommenden Saison für Platz drei reichen wird ist schwierig zu beantworten. Ohnehin verspricht das Rennen um die Plätze hinter Dortmund und Bietigheim eine Menge Spannung. Metzingen hat eine Platzierung unter den Top-Fünf als Ziel ausgegeben. Schaut man auf den Kader und weiß um die vorhandene Qualität, so sollte das ausgegebene Saisonziel der TUSSIES dementsprechend auch machbar sein.